Roter Stern vs. 1. FC Phönix Lübeck 1:1 (0:0)

Roter Stern – 1. FC Phönix 1:1 (0:0)

Die Phönix-Mädels hatten beim Tabellenführer nichts zu verlieren und genauso traten sie auf. Absolut motiviert ging die Mannschaft von Michael Rosenthal zur Sache und völlig verdient einen Punkt mit nach Hause nehmen. Von Anfang an kämpfte Phönix und hatten in der 28. Minute das 1:0 auf dem Fuß, doch man scheiterte an der starken RSL-Torwärtin Alessa Hering. Danach nahm der Tabellenführer das Spiel in die Hand. Sandra Lopez, Manuela Gädert, Deniz Purwita und Sara Kautz ließen hundertprozentige Chancen liegen. In der 25. und 32. Minute kam Sandra Lopez zweimal im Strafraum zu Fall, doch der jeweilige Pfiff blieb aus. Ein vermeintliches Handspiel in der 39. Minute führte ebenfalls nicht zum, von den Gastgeberinnen gewünschten, Strafstoß, so dass es torlos in die Halbzeit ging.

Nach der Pause kamen die Adlerträgerinnen besser ins Spiel und es dauerte bis zur 60. Minute, bis Ute Seifert die Führung für die Gäste erzielte. Danach war der Tabellenführer am Drücker und es dauerte bis zur 87. Minute, ehe Sara Kautz den 1:1-Endstand markierte.

RSL-Coach Marc Hempel resümierte nach der Partie bei HL-SPORTS: „Insgesamt ein gerechtes Ergebnis. Phönix hat 90 Minuten alles gegeben und es verdient, einen Punkt mitzunehmen. Zu diskutieren ist die Schiedsrichter-Leistung. Ich habe in der Halbzeit die Unparteiische gefragt, warum sie die Foulspiele und die klaren Elfmeter nicht geahndet hat. Wenn man dann als Antwort bekommt, dann müsste ich ja Freistöße und Elfmeter pfeifen, bekommt man graue Haare. Ich wünsche mir dann doch für die restlichen Spiele erfahrenere Schiris, schließlich geht es um einen möglichen Aufstieg.“

Michael Rosenthal sagte: „Wir haben gut gestanden und jeder hat seine Aufgabe wirklich gut gemacht. Uns fehlt nur die Abgeklärtheit, dann auch mal eine Führung über die letzten Minuten zu bringen. Ansonsten großes Lob an unsere Phönixtruppe – eine tolle Mannschaftsleistung.“

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