Porsche, Genscher, Hallo HSV...

…war der Spruch des Tages, ausgesprochen von Thorsten. Dies war gleichzeitig auch eine der besten Aktionen des vergangenen Sonntags, ausgesprochen nach dem Spiel beim Analysebier.

Aber von Anfang an: Mittwoch zum Trainingsende die ersten beiden Absagen. Drei bis vier folgten am Samstag. So trafen sich dann am Sonntag morgen um kurz vor zehn etwa zehn einsatzfähige RSL 2er am Kasernenbrink, da zwei Spieler unabgemeldet nicht erschienen sind. Etwas später, Uli kommt. Trainer:”Zieh dich um, du spielst.” Uli:”Ich kann nicht, bin krank.” “Du musst!” “Keine Sachen dabei.” Also mit geliehenen Schuhen und Schonern aufs Feld. Schnell noch Micha informiert, dass er doch Sachen mitbringen muss. Dann der Geistesblitz. Basti anrufen, Lage erläutern, positive Antwort erhalten, er kommt. Immerhin vollzählig. Auch der dicke Trainer muss ran, etwas vorne rumstehen geht noch.

Anpfiff. Zu Anfang wird die Ordnung gut gehalten, bis zur 30. Minute kann man sich sogar ein paar Torschüsse erarbeiten. Dann die wohl einzige Fehlentscheidung (aus meiner Sicht) des sonst gut leitenden Schiris. Christoph wird 30-40 Meter vor dem eigenen Tor von “seitlich-hinten” umgegrätscht, der Pfiff bleibt aus (jaja, der Ball wurde wohl auch irgenwie berührt…). Schnelles Umschalten der gelben, langsames Umschalten der rot-schwarzen. 1:0. Kurz vor der Pause Ecke für Rapid. Sie wird auf den kurzen Pfosten getreten und Tobi entschließt sich, gegen den eigenen Pfosten zu köpfen, verfehlt diesen aber und da der am Gebälk postierte Rene W. wohl Angst um seine Familienplanung hatte (hüfthoch) machte er der Pille mit einem sambareifen Hüftschwung Platz. 2:0. Pause. Nochmal was probieren. Wurde, auch wegen der schwindenden Kräfte, nix mehr, dennoch wurde immerhin weiter gekämpft, es gab sogar noch einige klare Möglichkeiten. Aber auch Rapid machte noch zwei Dinger und so fuhr man mit dem 0:4 nach Hause (nach dem Analysebier).

Danke an Basti, der uns sehr geholfen hat. Weiterhin Dank an Paddys Oma, die die Löcher in den Stutzen gestopft haben soll. Und Dank an die die da waren und trotz der widrigen Umstände bis zum Ende alles gegeben haben. Jetzt sind zwei Wochen spielfrei, genug Zeit um einiges aufzuarbeiten.

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