Das goldene Brecheisen geht nach Lübeck - Starker Start ins Fußballjahr 19/20!

von RoterStern (Kommentare: 0)

Oder schöner Abschluss des Jahres 18/19? Wann fängt eine Saison an? Wann hört sie auf? Der Autor weiß es nicht und es kümmert ihn auch nicht. Was er weiß ist, wie der Turniertag so anfing – nämlich typisch für uns: In Organisation mogeln wir uns mal auf „bestanden“, in Improvisation sind wir mal wieder Klassenbester!

Freie Plätze im Auto? Fehlanzeige! „Kannst du dich bewegen?“ – „Nein!“ – „Sollst du ja auch dann auf’m Platz machen. Geht Atmen?“ – „Ein bisschen“ – „Das muss reichen“. Eins von zwei Autos kommt zu spät in Ahrensburg an, einen Preis haben wir (im Gegensatz zu den anderen 15 Teilnehmern) auch vergessen – müssen wir uns eben von einem unserer Bälle trennen. Noch fix alle unterschreiben und fertig ist das Mitbringsel.

Wer ist alle? Alle, das sind die Trainer Det und Jörg; die Gebrüder Jamshidi; die Neulinge Hassan und Abdul; die Rückkehrer Kai, Paddy S und Chaos-Enno; Torhüter Mathias (der für den kurzfristig abgesprungenen Ramazan zwischen die Pfosten rückte); sowie die Dauerbrenner Svenner und CR7 – eine bunte Truppe.

Umziehen, kurze Ansage des Trainerteams: „Fair spielen, Spaß haben, Ergebnis ist egal“ und dann wurden die ersten drei der sieben (!) Vorrundenspiele (RSK, Lampedusa und SpoFreunde) mal so angezockt: 10:0 Tore, 9 Punkte – büdde! Erst im vierten Spiel (Gegner: „Kompletter im Arsch“) gab’s das erste Gegentor (Respekt an den Kollegen Fischer!) und die ersten verlorenen Punkte – 1:1.

Trotzdem: Top-Ausgangslage, die ersten vier jeder Gruppe kommen schließlich ins Viertelfinale, also weiter im Text: Roter Stern Flensburg und Lifeline = wieder 10:0 Tore bei allen 6 Punkten und zum Abschluss gab’s gegen Erfurt noch ein 1:1. Macht unter’m berühmten Strich 17 von 21 Punkten, 22:2 Tore und den Gruppensieg.

Also ging’s im ersten K.O.-Spiel gegen den Gruppenvierten der anderen Vorrundengruppe (415ers): Nervosität, Nervenflattern, Anspannung – zeigten wir alles nicht, sondern gewannen 4:0! Im Halbfinale dann wieder gegen „Kompletter im Arsch“: die hatten uns in der Vorrunde schon Punkte abgenommen und führten dann auch noch bei Zeiten 2-0. Also Segel streichen und das Finale geduscht und mit Bier verfolgen? Nö – die Sterne bissen sich zurück und gewannen letztendlich sogar noch mit 4-2! Geil! Finale!

Dort stand uns mit Winterhude ein Gegner gegenüber, der ohne Wechselspieler angetreten und ausgekommen war – Respekt! Das spannende und von solider Defensive geprägte Finale entschieden die Sterne dann per sehenswerten Gewaltschuss für sich und konnten anschließend das goldene Brecheisen mit nach Lübeck bringen (wenn es ins Auto gepasst hat…).

Der Finaltorschütze wird hier nicht extra benannt, um keinen herauszuheben, denn die TEAMleistung steht über allem. Bilanz des TEAMS: 10 Spiele, 8 Siege, 2 Remis, 31:4 Tore!

Respekt und danke an alle Spieler, die beiden Trainer und an die Kollegen Hauke, Arne und Christian S! Nur zusammen ging’s, geht’s und wird’s gehen! Zusammen haben wir das Turnier da gerockt und zusammen rocken wir auch das nächste Jahr!

Und Svenner hat `nen Huf, meine Herren. Der kann mit ordentlich Dampf auf’s Tor trümmern. Aber das nur am Rande…

Forza RSL!

Zurück